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Fotos:Mosburger-Dalz/Dalz / Stieding

Design: ESTEMODA
 

jeden ersten Sonntag im Monat: offenes Atelier, Atelieretage im alten Kloster Wegberg, Rathausplatz 6

Flyer zur Ausstellung Eesdron Art in Wassenberg, Hans-Peter Trampert Urheber: Hans-Peter Trampert

Flyer zur Ausstellung Sabine Koldeweyh "Céad Mile Fáilte" in Wassenberg, Urheber: Mosburger-Dalz

Flyer 5.Kunst-und Kulturtag Wassenberg, Grafik: Stieding
Am 25. 5. 2007 gab es im Rathaus Wassenberg eine Ausstellung des Künstlers Hans-Peter Trampert. Unter dem Namen EESDRON ART zeigte er einen Ausschnitt seiner Arbeiten der letzten zwei Jahre. Zum Teil waren diese bereits auf internationalen Ausstellungen zu sehen. Neben Zeichnungen, Skalpellschnittarbeiten und C-Prints von digitalen Fotocollagen wurde den Besuchern bei der Vernissage ein besonderes Kunsterlebnis geboten: Trampert zeigte eine Diashow einander überlagernder Fotocollagen. Dazu spielte die Wassenberger Gruppe Blue-S-olution mit den Musikern Jo Heutz an der Flöte und Bert Frohn an Keyboard, Synthesizer und Bass sowie Markus Strökens am Schlagzeug vollimprovisierte Wavemusik. Die Musiker gingen auf die optischen Impulse direkt ein und schafften so einen audiovisuellen Dialog. Das Projekt entführte das Publikum in die Sphäre des gelebten und getanen Augenblicks im doppelten Wortsinn. Das ist erfahrbare Kunst, die sich aus den visuellen und hörbaren Impulsen entwickelt.
.Zum Auftakt des 5. Kunst- und Kulturtages gab es in Wassenberg am Freitag, dem 1.6. 2007 in Brender´s Landgaststuben eine Ausstellungseröffnung, zu der die Fotografin Sabine Koldeweyh, die Autorin Jane Herzberg, der Flötist Jo Heutz und der Harfenspieler Willi Corall geladen hatten. Eröffnet wurde die Ausstellung durch den Wassenberger Bürgermeister Manfred Winkens. Die Künstler und ihre Arbeiten wurden von Eva-Stefanie Mosburger-Dalz vorgestellt. Neben den Irlandaufnahmen Sabine Koldeweyhs unter dem Titel "Céad Mile Fáilte", Hunderttausend Willkommen, konnten die Besucher einen Vortrag erleben, der einen Eindruck von Poesie und Besinnung vermitteln konnte. Jane Herzberg, die unter dem Künstlernamen Sinéad Phelan schreibt, trug verdichtete Texte vor, die von den Musikern Willi Corall mit der keltischen Harfe und Jo Heutz mit Querflöte und Tin Whistles musikalisch ineinander übergeleitet wurden. Der sehr berührende Vortrag wurde vom Publikum in absoluter Stille aufgenommen, und mancher wünschte sich im Nachhinein, es hätte noch nicht aufhören sollen. Lange verweilten die so willkommen geheißenen Gäste und genossen die wunderbare Atmosphäre und die kunstvollen Leckerbissen des Gastgebers. Es war ein Fest für Geist, Körper und Seele. Die Ausstellung besteht noch bis zum ersten August 2007.

Dieser Kunst-und Kulturtag war ein wunderbares Erlebnis.Gemeinsam mit Rita Gehlen-Marx und Maria Brosch, Hermann Kitschen, Gabi Jansen und Heinz Randerath auf deutscher Seite durfte ich ihn organisieren. Zunächst war das Event mit der niederländischen Partnergemeinde zusammen geplant, aber eine niederländische Verwaltungsreform truge u.a.dazu bei, diese Pläne zu vertagen. Aber eingeladen waren nun zu viele! Also mussten wir das organisatorisch auffangen.

Meine Aufgabe war die künstlerische und konzeptionelle Seite- außer der Ausstellung des CKI auf der Burg Wassenberg. Die wurde von Maria Brosch künstlerisch organisiert.

Mit der Hilfe von vielen Menschen und ganz besonders den Künstlerinnen Marita Herrmanns und Alexandra Schütz, die das Konzept mit den inszenierten Wegen überraschend beeindruckend umgesetzt haben, gelang uns ein wirklich schönes Event. Verwaltung, Kulturförderverein, Kirchengemeinden, Künstler, Privatleute,Geschäfte, Schulen, Kindergärten und Publikum, wir konnten alles wirklich gut integrieren und umsetzen, weil auch alle Beteiligten wirklich kooperativ waren.

Mein Sohn war mit seiner Schule ganz engagiert dabei.Die Wassen-berger waren nicht nicht Publikum sondern Akteure.

Die Künstler haben gemeinsam wirklich etwas gutes aufgebaut, nur zwei Ausstellerinnen brachten Huschhuschbilderfürdasschnellegeld mit, alle andren hatten verstanden, daß es um etwas anderes geht. Es gab eine einzige späte Absage, einen Beinbruch und drei frühe Rückzieher. Die 10%, die üblicherweise abspringen, gab es diesmal nicht! Unglaublich, aber wahr.

Dankeschön!